Mai 2016 – KLM hatte einen Sale, bei dem ich zuschlug: eine Woche Toronto mit Leihwagen zu einem wirklich irrsinnig günstigen Preis. Gesehen. Gebucht. So sollte es also schon wenige Wochen später in das multikulturelle, lebendige und absolut vielseitige Toronto gehen.
Juni 2016 – pünktlich hatten wir den Flughafen Schipol in Amsterdam erreicht und betraten das Flugzeug von KLM, das uns auf direktem Wege nach Toronto brachte. Nach einem kurzweiligen Flug dort angekommen, übernahmen wir unseren Leihwagen direkt am Flughafen Pearson und starteten erst einmal in ein nahe gelegenes Wohngebiet, um dort das Navi mit der Adresse des Hotels zu füttern. Unser Ziel: das Intercontinental Hotel Toronto!
Die Hotels in Toronto
Die ersten zwei Nächte verbrachten wir im Intercontinental Hotel Center. Das Hotel an sich ist perfekt gelegen, fußläufig zum Zentrum der Stadt und auch zum Hafen. Das Auto konnten wir also getrost in der hoteleigenen Tiefgarage stehen lassen. Wie man bei einem Hotel der Sternekategorie erwartet, konnte es natürlich auch in punkto Ausstattung überzeugen, eine wirkliche Wohlfühl-Atmosphäre wollte sich jedoch nicht einstellen. Das lag nicht unbedingt an der doch beachtlichen Größe des Hotels, sondern eher an der Kühle, die in der Lobby und auch im Zimmer herrschte. Also: nicht zwangsläufig die beste Wahl.
Da unser Toronto-Aufenthalt von einem Trip an die Niagara-Fälle unterbrochen wurde, wählten wir für die letzten Tage in der Metropole das The Bond Hotel, direkt am Yonge-Dundas Square gelegen. Hier war alles rund um gut – vom Check-In, über das Zimmer, Preis-Leistung und Ausstattung sowie Lage war das Hotel eine wirklich gute Wahl. Das Frühstück haben wir in beiden Hotels nicht mitgebucht, sondern uns in einem der vielen Coffee-Shops verpflegt.
CN Tower – ein Blick von der Skyline auf die Skyline

CN Tower 
bei Tag… 
…bei Nacht 
mit einem atemberaubenden Ausblick auf Toronto
Am Tag unserer Ankunft aus Amsterdam in Toronto dämmerte es bereits als wir nach dem Check-In das Hotel verließen und so fiel der Blick nicht nur auf die hell erleuchteten Hochhäuser, sondern unwillkürlich auch auf den CN Tower. Durch seine Höhe von mehr als 500 Metern ist er von vielen Punkten der Stadt aus sichtbar und von der Aussichtsplattform hat man einen wirklich atemberaubenden Rundum-Blick. Mutige können auf dem Glasboden laufen oder einen Edge Walk buchen. Mutig wären wir wohl gewesen, aber ein Schnäppchen ist der Edge Walk nicht. Wir beschlossen daher uns das Spektakel anzuschauen und so unsere Urlaubskasse ein wenig zu schonen.
Ripley’s Aquarium of Canada
Nach dem Erklimmen des CN-Towers stolperten wir geradewegs über das Ripley’s Aquarium, das sich in direkter Nähe zum CN-Tower befindet. Wir waren am späteren Abend um 19:00 Uhr dort und dachten, ein paar Stunden dort zu verbringen. Der Vorteil: es war längst nicht mehr so voll und es gab die Eintrittskarten auch noch vergünstigt. Als wir schließlich dem Rundgang bis zum Ausgang gefolgt waren, herrschte draußen bereits tiefe Nacht und es waren sage und schreibe mehr als 4 Stunden vergangen!
Die Zeit verflog beim Bestaunen der unterschiedlichsten Meeresbewohner. Von kleinen Fischchen bis hin zu riesigen Haien kann alles interaktiv bestaunt werden.

Fische im Ripley’s Aquarium 
interaktiv zu erkunden 
mit Knabberfischen
Kensington Market
An Chinatown grenzend liegt das hippe und alternative Viertel Kensington Market. Neben coolen, individuellen Läden und Märkten kann man sich in einem der vielen Imbißläden und Restaurants mit allerlei Köstlichkeiten stärken. Oder setzt Euch in eins der coolen Cafés, trinkt einen Iced Coffee und lasst Euch danach durch die Straßenzüge treiben. Garantiert werdet ihr in einem der vielen Second Hand Läden stöbern, witzige und originelle Mitbringsel in den kleinen Boutiquen finden oder einfach die vielen Eindrücke aufsaugen, die Kensington Market zu bieten hat.

The Garden Car in Kensington Market 
coole Läden… 
…hippe Cafés.
Dunda Square
Am Dunda Square ist eigentlich immer was los. Tagsüber – vor allem an den Wochenenden – finden Märkte und Feste statt, auf denen man lokale und auch skurrile Leckerbissen kosten kann. Abends dann versammeln sich Einheimische und Touristen, um den Konzerten zu lauschen. Von hier hat man auch Zugang zu the PATH, einem unterirdischen Tunnelsystem, um im Winter den eisigen Temperaturen zu entkommen. Die angeschlossene unterirdische Mall lädt zum ausgiebigen Shopping-Bummel ein.
Während unseres Aufenthaltes fand am Wochenende ein Markt zu regionalen und orgainschen Lebensmitteln statt…wer traut sich zu probieren?

lieber frittiert oder gegrillt? 
Veranstaltung rund um den Dunda Square 
Dunda Square
Downtown und die Stadtteile Church and Wellesley
Toronto besteht nicht nur aus Hafen (der im übrigen sehr schön ist) und schnöden Hochhäusern. Vielmehr besticht die Stadt durch ihre Vielfalt an tollen, teil verspiegelten Fassaden, die irre Licht-und Spiegelprojektionen zulassen. Liberale Viertel mit vielen Graffitis stehen dem im Kontrast gegenüber. Legt nach einer Tour durch die Strassen eine Stop ein und esst Pancakes mit Marple Sirup – sehr zu empfehlen.










Fazit
Toronto ist auf jeden Fall eine Reise wert. Hier kann man auch gut und gerne mehr als nur zwei oder drei Tage verbringen, zu entdecken gibt es genug. Nicht nur die wirklich schöne Stadt, auch die entspannten Menschen tragen dazu bei, dass Toronto einen Platz weit oben auf der Liste der „Lieblingsorte“ erhält.

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