Brasilien

Brasilien ist das größte Land Südamerikas und hat von allem was zu bieten. Egal ob subtropisches Klima oder Winterwetter im Süden, riesige Metropolen, atemberaubende Natur im Amazonas oder die Iguazu Wasserfälle, Küstenregionen oder Berge – es ist für jeden das passende dabei.

Mein absoluter Favorit ist Sao Paulo….oder doch Rio de Janeiro? Oder Salvador? Schwer zu sagen – das Land und die Städte sind so vielfältig und unterschiedlich, dass man keine Vergleiche ziehen kann. Erfahre hier allgemeine Informationen zur Planung Deiner Reise nach Brasilien.

Flüge und Einreise

Von verschiedenen deutschen Städten kann man gen Brasilien starten. Dies entweder mit einem Zwischenstop (z.B. mit KLM in Amsterdam, TAP Portugal in Lissabon) oder per Direktflug mit Latam-Airlines ab Frankfurt. Flüge sind oftmals nicht ganz billig, doch hier und da kann man auch mal Schnäppchen finden und sollte dann direkt zuschlagen. Zur Einreise braucht man als deutscher Staatsbürger kein Visum, im Flugzeug füllst Du lediglich eine Einreisekarte aus. Ein gültiger Reisepass ist also nötig.

Die Sprache „Brasilianisch“

Der Begriff „Brasilianisch“ ist ein Mix aus „Brasilien“ und „Portugiesisch“ und bedeutet nichts anderes als „brasilianisches Portugiesisch“. In Brasilien wird Portugiesisch gesprochen und das in ziemlich vielen Dialekten. Keine Bange wenn man der Sprache nicht mächtig ist, mit Englisch kommt man vor allem in den Städten im Normalfall gut weiter. Aber man trifft auch immer wieder auf Brasilianer, die kein Englisch sprechen. Doch mit der Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit der Menschen kommt man schnell mit Händen und Füssen ins Gespräch und versteht sich blendend. Ein hilfreiche Website für Übersetzungen ist übrigens Mexiko Pauker.

Fortbewegung in Brasilien

Brasilien ist groß – so groß, dass man weitere Strecken am besten mit dem Flugzeug zurücklegt. Zum Überwinden von kürzeren Strecken gibt es ein sehr gut ausgebautes Bus-Netz, die Preise sind wirklich erschwinglich und die Busse modern und bequem.

Sicherheit in Brasilien

Vor allem in der Vergangenheit hörte man von Brasilien wahre Schauergeschichten von Überfällen, Toten und Schießereien vor allem in Favelas. Egal ob ich alleine in Brasilien unterwegs war oder wir zu zweit die Stadt erkundet haben, ich habe mich zu keinem Zeitpunkt unsicher gefühlt. Sicherlich sollte man bei Dunkelheit nicht in die dunkelsten Gassen laufen und auch nicht seine gesammelten Klunker offen zur Schau tragen – aber das macht man für gewöhnlich weder zu Hause oder noch woanders auf der Welt. Allgegenwärtig sieht man auf den Strassen bewaffnete Polizei oder Militärs, doch das vermittelt ein sehr gutes Sicherheitsgefühl und man fragt sich, ob diese Präsenz tatsächlich notwendig ist.

Brasiliens Nationalgerichte

Kulinarisch hat das größte Land Südamerikas einiges zu bieten. Was fällt mir als erstes ein? Feijoada, Maniok, Pao de queijo, Churrasco. Die Liste lässt sich unendlich mit lokalen Köstlichkeiten fortführen.

Das Nationalgericht, Feijoada, besteht zum Hauptteil aus Bohnen (feijao = Bohne), dazu kommt noch Fleisch, ein bisschen Knoblauch hier und etwas Zwiebel dort. Dazu wird Reis und oft auch geröstetes Maniokmehl serviert. Köstlich!

Wer über Maniok gestolpert ist, wird sicherlich neugierig sein, wonach das Wurzel-Knollen-Gewächs schmeckt. Bei guten Freunden, einer brasilianischen Familie, hatten wir das Glück ein echt traditionelles Buffet zu erleben. Maniok wurde gekocht gereicht und schmeckte irgendwie mehlig und doch nach nicht viel. Es erinnert ein wenig an eine Mischung auf Kartoffel und Süßkartoffel. Als geröstetes Mehl wird es in Restaurants oft als Beilage – Farofa genannt – gegeben, um sein Gericht damit zu würzen.

Churrasco ist sicherlich vielen ein Begriff. Hier treffen Selbstbedienung und Service aufeinander. Ein großes Buffet mit Salaten und Beilagen ist der erste Anlaufpunkt. Auf seinem Platz findet dann jeder Gast eine Karte – rot von der einen, grün auf der anderen Seite. Legt man die Karte mit der grünen Seite nach oben, signalisiert man damit Appetit. Kellner kommen als mit verschiedenen Fleischspießen an den Tisch, erklären um welches Fleisch es sich handelt und schneiden frisch eine kleine Portion direkt auf den Teller. Die Karte auf rot zu drehen ist also selbsterklärend. Seid mutig und probiert von allem etwas. Ihr werdet nicht enttäuscht werden.

Wer jetzt immer noch Hunger hat, sollte unbedingt ein Pao de Queijo versuchen. An Snackwagen kann man die kleinen Bällchen aus Brandteig und Käsefüllung kaufen.

Guarana ist eine Furcht, aus der sich nicht nur sehr aromatischer Saft pressen lässt, sondern die auch eine stopfende Wirkung hat – auf Reisen manchmal ein ganz guter Tipp. Einer meiner absoluten Leckerbissen ist Goiabada. Hierbei handelt es sich um eine sehr feste Art Marmelade aus der Goiaba-Frucht, die traditionell zu eher salzigem Käse gereicht wird. *Lecker*

Zum Durst-Löschen empfiehlt sich vor allem an den Stränden eine frische Kokosnuss. Ihr Wasser ist herrlich erfrischend.

Der Tipp mit dem „tip“ – Trinkgeld in Brasilien

Dem Taxifahrer gibt man üblicher Weise kein Trinkgeld, kann aber gerne auf den Real aufrunden. Er wird sich freuen. Im Restaurant oder auch im besseren Hotel sind oftmals schon 10% Trinkgeld auf der Rechnung gelandet. Wenn nicht, dann gibt man 10% des Rechnungsbetrags als tip. Auch Porter im Hotel verdienen sich mit dem Trinkgeld zu dem schmalen Grundgehalt etwas dazu. So auch Parkplatzwächter oder Tankstellendienste.

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