Atlanta

Hört zu Atlanta auch diese beiden Podcast-Folgen:

Atlanta Insidertipps von einer fast Einheimischen

Atlanta? Gibt es dort überhaupt Sehenswürdigkeiten? Was will man denn da, fragt man sich.

Atlanta im Bundesstaat Georgia zählt sicherlich nicht zu den Touristenhighlights, die die USA zu bieten haben. Hier gibt es keine Golden Gate Bridge oder ein Empire State Building – hier lebt und arbeitet man und das nicht mal schlecht. Warum findet Atlanta also seinen Platz hier? Ganz einfach: ich habe dort gelebt. Ein ganzes Jahr lang nannte ich diese Stadt in den Südstaaten mein Zuhause und habe in der Zeit Atlanta und Umgebung kennen-und lieben gelernt.

Schon damals, im Jahre 2006, habe ich einen Blog geschrieben, um mein daheim gebliebene Familie und Freunde auf dem Laufenden zu halten. Darin habe ich über die alltäglichsten herausfordernden Begebenheiten, Kuriositäten und unglaublichen Erlebnisse in dem Jahr berichtet. Ihr seid neugierig? Dann schaut einmal hier.

Leider hatte ich seit 2006 keine Gelegenheit mehr Atlanta eine Besuch abzustatten.

Die Hauptstadt des Peachtree States Georgia eignet sich sicherlich nicht für einen gar mehrwöchigen Aufenthalt. Doch sollte Euch Euer Weg über den verkehrsreichsten Flughafen der USA, dem Hartsfield International Airport Atlanata, in die USA führen, lohnt sich ein Abstecher in die Stadt allemal.

Die Sehenswürdigkeiten in ATL

Natürlich gibt es in Atlanta auch den ein oder anderen Spot, der auf der Liste der Sehenswürdigkeiten nicht fehlen darf. Da wäre zum einen CNN mit den informativen Führungen in das Herzstück des Senders – absolut interessant und empfehlenswert die Tour mitzumachen.

Oder The World of Coca Cola – hier lernt man nicht nur die Geschichte der Traditionsmarke kennen, sondern kann gleich dazu noch die über 40 Sorten veschiedenster Geschmacksrichtungen probieren. Wusstet ihr, dass das Wort „Coca Cola“ nach dem Wort „Ok“ das bekannteste auf der ganzen Welt ist? Interaktiv und kurzweilig wird der Besuch bei Coca Cola gestaltet, also auf jeden Fall ein Muss!

Zugang zu The World of Coca Cola

Underground Atlanta, ein unterirdisches Shoppingcenter, lädt zum Bummeln ein, vor allem wenn es über Tage schüttet. Hier findet man nicht etwa die klassischen Shops wie in den großen Malls, sondern lokale Künstler präsentieren ihre kleinen Werke. Souvenirs lassen sich hier ganz wunderbar erstöbern.

Shoppen – ja, shoppen ist bei den Amerikanern sehr beliebt und gilt als der Zeitvertreib schlechthin. In Atlanta werden die Herzen der Shopping-Queens (und Kings natürlich auch) bedient. Neben der Lenox Mall im noblem Stadtteil Buckhead und Atlantic Station gibt es ein wenig außerhalb noch die große Cumberland Mall, in der man sich getrost den ganzen Tag aufhalten kann. Natürlich kann man den Tag auch im Mills Outlet verbringen, nur etwa gute 30 Minuten von Atlanta entfernt.

Zur Stärkung empfiehlt sich ein Abendessen im brasilianischen Restaurant Fogo de Chao – eine Churrasceria, die dem brasilianischem Original in nichts nachsteht. Ich habe dieses Restaurant geliebt, wenngleich es nicht typisch amerikanisch ist.

In den USA gibt es die Kette „Farmers Market“, die auch 2006 in Atlanta ansässig war – zum Glück nicht weit von meinem damaligen Apartment in Midtown entfernt. Ein kalt-warmes Buffet mit allerlei Leckereien steht dort bereit, sich mit frisch zubereiteten Lebensmitteln zu versorgen.

Abendessen im Fogo de Chao in Atlanta

In der Stadt des „Peaches“, des Pfirsiches – Georgia ist der „Peachtree State“ – lässt man sich am Besten durch die einzelnen Stadtteile treiben. Angefangen vom quirligen und hippen Littel Five Points, in dessen Nähe ich damals gewohnt habe, über das wahre Downtown Five Points bis hin nach Buckhead, wo ihr auch die meisten Hotels findet. Ein Abstecher zum damaligen Olympia-Areal ist ebenfalls lohnenswert.

Die Fortbewegung

MARTA ist das Netz aus U-bzw. einer bei uns vergleichbaren S-Bahn, die alle Himmelsrichtungen miteinander verbindet. Knotenpunkt ist Downtown in Five Points. Andere Bereiche der Stadt erreicht man besser mit einem der Busse, doch am besten kann man sich in Atlanta mit dem Auto fortbewegen.

Die Umgebung von Atlanta – von Marietta, dem Big Chick und Mais

Wer die Stadt verlassen und sich ein wenig in der Umgebung umschauen möchte, dem kann ich Marietta empfehlen. Nicht, weil es dort so unglaublich schön wäre. Sondern weil dort das „Big Chick“ zu finden ist.

Als ich damals in Atlanta lebte, brauchte ich ein Auto. Und dieses Auto benötigt ein Kennzeichen – klar. Doch der Weg dahin war abenteuerlich. Zuerst galt es einige Hürden zu überwinden, um an das „tag“ – ein Kennzeichen – zu kommen. Nachdem das schließlich erfolgreich geschafft war, fehlte nur noch eine Autoversicherung. Etwas windig schien die Situation schon: von einer Arbeitskollegin wurde mir die Nummer eines sogenannten „Brokers“ gegeben. Dabei handelt es sich um einen Versicherungsvertreter. Ob der nun für nur eine oder gleich mehrere Versicherungen tätig war, weiß ich bis heute nicht. Wie auch immer, ich rief diesen Herrn an. Er war geschäftswillig und schlug vor, dass wir uns beim „Big Chick“ treffen. Zumindest damals war dieser Fast Food Laden eine Institution, den anscheinend jeder kannte.

Marietta an sich hat nicht wirklich viel zu bieten, doch die breiten Straßen haben mich beeindruckt:

Wer im Herbst nach Georgia reist, hat das Glück sich auf einem der vielen Märkte umschauen zu können. Kürbisse und Mais soweit das Auge reicht. Seid ihr mutig und begeht eines der riesigen Mais-Labyrinthe?

3 Gedanken zu “Atlanta

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