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Philadelphia

Googelt man Philadelphia, schlägt Google direkt vor nach „lohnt sich Philadelphia“ zu suchen. Die Stadt im Schatten des glamourösen New Yorks und weltweit bekannten Washington D.C.‘s wird absolut unterschätz und daher lautet die Antwort an Google: Ja, Philadelphia lohnt sich!

Wer Phildalephia hört, wird vielleicht zuerst an den Streichkäse denken. Dieser wurde zwar in einer Stadt im Staat New York erstmals produziert, aber nach der für ihre Käsetradition bekannten Stadt Philadelphia benannt.

Aber genug vom Käse. Widmen wir uns nun der Stadt Philadelphia, die so viel mehr zu bieten hat als nur Käse-Pate zu sein sondern. Vielmehr wird sie als der „Geburtsort der USA“ bezeichnet, da hier damals die Unabhängigkeitserklärung verfasst wurde.

Das Hotel

Ein super Preis-Leistungs-Verhältnis bietet das pod Philly. Modern, jung und frisch kommt es mit toll gestalteten Zimmern daher. Die Mitarbeiter waren wirklich super freundlich und die Lage war 1a! Dieses Hotel ist absolut zu empfehlen!

Der „Denker“ – das Rodin Museum

Zugegeben, passionierte Museum-Gänger sind wir nicht gerade. Doch ein Museum wollte ich unbedingt (von außen) sehen: das Rodin-Museum. Rodin hat den „Denker“ entworfen und vor dem Museum steht genau dieser hoch erhaben.

Museum of Modern Art – Rocky lässt grüßen

Wer kennt Rocky nicht, wie er die Treppen des Museum of Modern Art hoch rennt?

Um ehrlich zu sein: ich! Die Filme habe ich niemals gesehen, aber dem Anlass entsprechend wenigstens mal diese berühmte Szene des Films auf YouTube angeschaut.

Eingefleischte Fans kommen an den „Rocky Treppen“ natürlich voll auf ihre Kosten und rennen diese – wie ihr Vorbild – hoch. Etwas befremdlich war es schon anzuschauen, wie Menschen aller Staturen die Treppen mehr oder minder schnell hinauf rennen und etwas Zeit verzögert irgendwann auch die 72 Stufen erklommen habe.

Zum Abschluss ist dann auf jeden Fall noch ein Foto mit der bronzenen Statue von Sylvester Stallone ein Muss für jeden Rocky-Fan.

Eastern State Penitentiary

Ein Gefängnis von innen zu sehen ist sicherlich etwas, auf das man getrost verzichten kann. Doch das Eastern State Penitentiary ist kein gewöhnlicher Knast, denn er ist nicht mehr in Betrieb. Al Capone hat hier seinerzeit eingesessen. Heutzutage ist das morbide Gebäude der Öffentlichkeit zugänglich. Die Trakte, Gänge und Zellen sind dem natürlichen Verfall überlassen und geben dem Gefängnis eine extra Portion Beklemmung und Charme.

Reading Terminal Market

Nach dem mehrstündigen Besuch im Gefängnis waren wir froh wieder in die November-Sonne in die Freiheit treten zu können. Beeindruckt von dem Gesehenen mussten wir uns stärken. Was ist da passender als ein Besuch im Reading Terminal Market?

Neben frischen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch waren wir von der unglaublichen Auswahl an Nüssen und Popcorn jeglicher Art beeindruckt. Doch ehe man sich an den Nachtisch begibt, musste was Ordentliches her: ein Philly Cheese Steak.

Die Zubereitung des Klassikers aus Hackfleisch mit Käse in Brötchen konnten wir beobachten und ließ uns das Wasser im Mund zusammen laufen. Auch wenn es ziemlich fett und triefend daher kam: es war absolut köstlich!

Doch was wäre ein Besuch des Reading Terminal Markets ohne einen echten Doughnut zu essen? Kurz hatte ich mit einer ganzen Box Doughnut geliebäugelt, doch wurde zurückgehalten. Die Auswahl aus ca. 50 verschiedenen Sorten war schwer, einer sah besser aus als der andere. In Melbourne hatten wir schon einmal wirklich sehr gute Doughnuts (die allerdings eher mit den bei uns bekannten „Berliner“ vergleichbar waren), doch der Doughnut hier war mal so richtig gut!

Love Sign

Direkt an der Philadelphia City Hall und Ende November eingebettet in einen Weihnachtsmarkt, hätten wir das Love Sign fast übersehen.

Street Art auf dem Weg zur Geschichte

In Philly sollte man die Augen immer mal nach oben schweifen lassen. Zum einen ist der Anblick von gläsernen Fassaden mit alten Bauten davor beeindruckend. Zum anderen kann man an vielen Ecken tolle Street Art bewundern. Es gibt sogar geführte Touren dazu.

Auf dem Weg zur Liberty Bell, die geläutet wurde als die Unabhängigkeitserklärung verlesen wurde, findet man allerhand Graffiti.

Fazit

Wir haben nur einen Tag in Philly verbracht, was zwar ausreichend war, doch auch gerne hätte länger sein dürfen. Die Stadt hat natürlich geschichtlich einiges zu bieten und Museum-Freunde können sich bestimmt tagelang in den verschiedenen Museen aufhalten. Doch vor allem der Flair in der Stadt und das schöne Stadtbild haben uns wirklich überzeugt.

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